Generatives Design für die additive Fertigung – kombiniert mit Prozesssimulation

Simufact und AMendate stellen gemeinsam auf der Rapid.Tech in Erfurt aus

Hamburg/Paderborn, 24. Juni 2019 – Das Paderborner Start-Up AMendate GmbH und die Hamburger Simulationsspezialisten der Simufact Engineering GmbH stellen gemeinsam auf der Rapid.Tech in Erfurt aus. Die beiden Unternehmen bündeln ihre Expertise für die additive Fertigung und zeigen erste Fallbeispiele, wie generatives Design und Prozesssimulation bei der Vorbereitung und Optimierung des metallischen 3D-Drucks zusammenwirken können.

AMendate ist gerade vom schwedischen Konzern Hexagon AB, einem der weltweit führenden Anbieter von Sensoren, Software und autonomen Lösungen, übernommen worden. Eingegliedert wird AMendate bei MSC Software, die Teil von Hexagon sind und schon seit Jahren Software für den 3D-Druck anbieten. Simufact ist bereits seit fünf Jahren ein Tochterunternehmen von MSC Software.

Über die Kombination der Softwarelösungen von AMendate und Simufact können künftig Bauteile generiert werden, die perfekt an die Einsatzbedingungen angepasst sind und bei denen sichergestellt ist, dass das erzeugte Design auch von 3D-Druckern erfolgreich gefertigt werden kann.

Seit einigen Jahren bereits arbeitet AMendate an der Entwicklung einer neuartigen Software für die vollautomatische Generierung komplexer Leichtbaudesigns für die additive Fertigung. „Zur Rapid.Tech wollen wir den Besuchern zeigen, wie wir mit unserer Softwarelösung optimale Bauteile in einem Bruchteil der Zeit und zu deutlich geringeren Kosten generieren können,“ sagt Dr. Gereon Deppe, zuständig für Marketing und Finanzen sowie Mitgründer des Start-Ups. „Für den Anwender der Software heißt das: Er gibt seine Randbedingungen an und bekommt schon nach wenigen Stunden ein fertiges Bauteil. So kann er dem kreativen Prozess wesentlich mehr Aufmerksamkeit widmen und gewinnt Zeit, um das grundlegende Konzept des Produkts zu optimieren und zusätzliche Features zu integrieren,“ erklärt Deppe.

Mitaussteller Simufact zeigt auf der Rapid.Tech den aktuellen Stand von Simufact Additive, seiner leistungsstarken und skalierbaren Softwarelösung für die Simulation metallbasierter additiver Fertigungsverfahren. Die Simulationssoftware konzentriert sich funktional auf die Druckvorbereitung, die Simulation des eigentlichen Druckprozesses und die nachfolgenden Schritte, einschließlich Wärmebehandlung, Schneiden der Grundplatte, Entfernen von Stützen und Heißisostatisches Pressen (HIP). “Mit Simufact Additive wollen wir das beste Gesamtpaket für die Prozesssimulation am Markt bereitstellen – in Bezug auf Geschwindigkeit, Genauigkeit, Funktionalität und Benutzerfreundlichkeit“, sagt Dr. Gabriel Mc Bain, Senior Director Produktmanagement bei Simufact.

 

Treffen Sie Simufact und AMendate auf der Rapid.Tech in Erfurt: Stand 2-923

Pressebilder können Sie von der Simufact Website herunterladen.

 


Über AMendate

AMendate ist ein Team bestehend aus ehemaligen Mitarbeitern der Universität Paderborn, das eine vollautomatische Software zur Topologieoptimierung von technischen Bauteilen mit Fokus auf die additive Fertigung entwickelt, auch als „Generative Design“ bekannt. Durch ihre Arbeit am DMRC, dem Forschungszentrum für die additive Fertigung an der Universität Paderborn, entstand der Gedanke, eine Software zur Ausnutzung der Potentiale dieser vielseitigen Technologie zu entwerfen und Produkte dahingehend zu optimieren. Dies findet sich auch im Namen wieder: AMendate ist eine Kombination aus dem lateinischen Begriff emendatio (die Optimierung) und der Abkürzung ‚AM‘ für den englischen Ausdruck des 3D-Drucks: Additive Manufacturing.
Die Software setzt auf einen innovativen Ansatz, der es ermöglicht, nahezu vollautomatisch optimale Bauteilstrukturen in kurzer Zeit zu erzeugen. Grundsätzliches Ziel ist dabei immer die Gewichtsreduzierung bei gleichbleibender Stabilität für die Einsatzbedingungen. Es entstehen organisch wirkende Strukturen mit hoher Zuverlässigkeit im Bauteilbetrieb. Der bisher aufwändige und fehleranfällige Prozess zur Generierung dieser Strukturen ist durch AMendate automatisiert und verbessert worden, sodass innerhalb von Stunden produzierbare Ergebnisse entstehen. Weitere Informationen unter amendate.de.

AMendate ist eine eingetragene Marke der AMendate GmbH

 

Über Simufact Engineering

Simufact Engineering – ein Unternehmen der MSC Software-Familie – ist ein weltweit tätiges Softwareunternehmen, dessen Produkte und Services für die Prozesssimulation in der Fertigungsindustrie zum Einsatz kommen. Mit über 20 Jahren Erfahrung in der Entwicklung und Lieferung von Simulationslösungen für die Auslegung und Optimierung von Produktionsprozessen in der Metallbearbeitung und -verarbeitung ist das Unternehmen heute einer der führenden Anbieter in diesem Marktsegment. Über 1.000 Kunden bilden eine breite und global weiterwachsende Anwenderbasis für die Simulationssoftware von Simufact. Ein starkes und stets wachsendes Netzwerk aus eigenen Niederlassungen sowie Partnern stellt den entsprechenden weltweiten Support sicher. Wichtigste Zielmärkte für die Software sind die Automobilbranche, der Anlagen- und Maschinenbau, die Luft- und Raumfahrt und branchennahe Zulieferbetriebe. Typische Anwendungsfelder sind Schmieden, Kaltmassivumformung, Walzprozesse, Blechumformung, mechanisches Fügen, Wärmebehandlung, Schweißen und additive Fertigungsprozesse. Weitere Informationen unter simufact.de und folgen Sie uns @Simufact.

Simufact, Simufact Forming, Simufact Welding und Simufact Additive sind Marken oder eingetragene Marken der Simufact Engineering GmbH.

Pressekontakt:

Dr. Gereon Deppe                                          Volker Mensing

AMendate GmbH                                           Simufact Engineering GmbH, part of Hexagon

Tel. + 49 5251 683 591 7                           Tel. + 49 151 402 30 677

e-mail. Deppe@amendate.de                   e-mail. Volker.Mensing@simufact.de